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Themenbereich: Geklebte Strukturen 





Die Simulation von Klebverbindungen ist aus zwei Gründen für den Einsatz der Klebtechnik in der industriellen Produktion von Bedeutung:

  1. Die Auslegung der Klebverbindung auf Basis von Simulationen kann die Zuverlässigkeit der Verbindung gewährleisten und ermöglicht eine Optimierung der Konstruktion. Durch eine optimierte Verbindungstechnik wird es möglich, das Potenzial moderner Hochleistungswerkstoffe wie z.B. CFK voll auszuschöpfen.
  2. Eine adäquate Simulation der Klebverbindungen ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Simulation der Gesamtstruktur, beispielsweise der Crash-Simulation einer Fahrzeugkarosserie.

Das Angebot des IFAM umfasst daher u.a. die Auslegung von Klebverbindungen und die Berechnung geklebter Strukturen nach den speziellen Bedürfnissen des Kunden. Grundlage der Berechnung sind experimentelle Kennwerte unter Berücksichtigung der spezifischen Randbedingungen der Anwendung, wie z.B. Einsatztemperatur oder Dauerbeanspruchung. In seinem akkreditierten Prüflabor führt das IFAM experimentelle Untersuchungen von Werkstoff-, Klebstoff- und Verbindungseigenschaften sowie Bauteilversuche durch, so dass die enge Verzahnung von Simulation und Experiment die Qualität der Berechnungsergebnisse gewährleistet.

Neben der Durchführung von Simulationen für die Industrie engagiert sich das IFAM auch in Forschungsprojekten, um die Berechnungsmethoden für Klebverbindungen weiterzuentwickeln. Aus öffentlichen Forschungsprojekten, von denen einige durch die Fraunhofer Gesellschaft, andere im Verbund mit europäischen Forschungspartnern durchgeführt wurden, sind im Folgenden einige Beispiele aufgeführt, die den Einsatz der Simulation in der Klebtechnik illustrieren.

Ansprechpartner:

Dr. Markus Brede
Telefon: +49 (0) 421 / 22 46-4 76
E-Mail: mbifam.fraunhofer.de
http://www.ifam.fhg.de/index.php?seite=/2804/werkstoffe/

 

 
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